Workshop zum Anti-Mobbing-Projekt
Workshop zum Anti-Mobbing-Projekt
Nach dem Theater zum Thema Gewalt am Vortag hatten die Schüler der 3. und 4. Klasse am 16. Dezember die Möglichkeit, in einem Workshop den Blick auf die „Achtsamkeit“ zu werfen. Aufeinander schauen, sich wahrnehmen und achtsam miteinander umgehen sind die Voraussetzung für ein gewaltfreies Miteinander. Deshalb durften die Kinder das in vielfältigen Spielen erfahren und üben.
Beim Roboterspiel auf vier Levels war es die Aufgabe des Roboters, die Signale seines Partners genau zu erspüren und darauf zu reagieren. Das andere Kind musste dementsprechend vorsichtig aber auch deutlich ebendiese Signale geben und darauf aufpassen, dass keine Roboter zusammenstießen. Lustig wurde es beim Spiegelbild: Ein Kind gab Bewegungen vor, das Spiegelbild führte sie genauso aus.
Außerdem war etwas Theaterspielen dabei: Die Schülerinnen und Schüler sollten sich gegenseitig beschimpfen – aber nur mit Gemüsenamen. Dabei kam es im wahrsten Sinne des Wortes auf den Ton an. Mit den gleichen Gemüsenamen wurden im Anschluss daran nämlich Komplimente gemacht. Auffällig war, dass vielen Kindern das Beschimpfen leider viel leichter fiel als die Komplimente, und das, obwohl die meisten doch lieber freundlich angesprochen werden möchten.
Im nächsten Spiel sollte das „Schulmonster“ alle anderen zum Lachen bringen.
Danach war „Kneten“ angesagt. Ein Kind war das Knetmännchen, das von seinem Partner in verschiedene Positionen gebracht wurde, erst frei, danach thematisch zu verschiedenen Gefühlen.
Zum Abschluss gab es noch eine Challenge, die wir bis zum Februar versuchen können zu erfüllen: Im Kreis werden Klatschen, „Boing“ und Stampfen mit möglichen Richtungswechseln weitergegeben. Gelingt uns das über drei Minuten, dürfen wir uns über eine Naschbox von Herrn Bayer freuen.
Insgesamt waren die Kinder von der Aktion begeistert. Mit viel Spaß, sehr unterhaltsam und kurzweilig wurde das Ärgern und Mobbing und vor allem Möglichkeiten dagegen für zwei Tage zum Thema. Unter viel Lachen erkannten die Schüler und Schülerinnen sicher auch den Ernst dahinter. Manchem wurde bewusst, dass es ähnliche Situationen auch im Alltag gibt und hoffentlich denken die Kinder in Zukunft an das Erlebte und verhalten sich dementsprechend.
Bild zur Meldung: Workshop zum Anti-Mobbing-Projekt



